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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Sachtitelwerk
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Referenz:
Wertgesetz und Wertkategorien (1979)
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=8771
im Mehrwert & Co Archiv als:
Buch; PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Sachtitel:
Untertitel:
Eine politökonomische Studie
beteiligt:
Ort: Verl.:
Jahr:
1979
Deskribierung:
Inhalt:
„Im Sozialismus haben wir es mit einer höher entwickelten, prinzipiell neuartigen historisch-konkreten Einheit von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen zu tun. Die Ursachen und der Charakter der Warenproduktion im Sozialismus müssen aus den Bedingungen des Sozialismus selbst, das heißt aus der historisch-konkreten Einheit von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen im Sozialismus, erklärt werden. Diese Einheit wird durch ein solches Entwicklungsniveau charakterisiert, das das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln und auf dieser Grundlage die gesamtgesellschaftliche Leitung und Planung der Volkswirtschaft objektiv notwendig macht...

Das Volkseigentum ist die entscheidende ökonomische Grundlage für die politische Macht der Arbeiterklasse und für ihr Bündnis mit den Genossenschaftsbauern und den anderen Werktätigen...

Die Dialektik von Vergesellschaftung und relativer ökonomischer Selbständigkeit der Betriebe ist für die historisch konkrete Einheit von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen im Sozialismus charakteristisch...

Der Dialektik von Vergesellschaftung und relativer ökonomischer Selbständigkeit entspricht das Verhältnis von gesamtgesellschaftlicher Verantwortung für die optimale Planung des volkswirtschaftlichen Reproduktionsprozesses und Eigenverantwortung der Betriebe für die optimale Gestaltung der betrieblichen Reproduktion auf der Grundlage verbindlicher zentraler staatlicher Planauflagen und Kennziffern...

Ökonomisch ergibt sich die relative Selbständigkeit der Betriebe aus der Entwicklungsstufe der Arbeit und der Produktion. Die Entwicklungsstufe der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, Spezialisierung, Kooperation und Konzentration wird unter anderem durch eine Arbeitsteilung und Kooperation der produzierenden Wirtschaftseinheiten (Betriebe und Kombinate) gekennzeichnet, die gesamtgesellschaftlichen Charakter und gesamtgesellschaftliche Planmäßigkeit aufweisen...

Einerseits ist die in den Betrieben verausgabte gesellschaftliche Arbeit unmittelbar gesellschaftliche Arbeit, indem sie im gesamtstaatlich geplanten Reproduktionsprozeß unmittelbar auf die bestmögliche Befriedigung der materiellen und kulturellen Bedürfnisse der Wirtschaft und aller Mitglieder der sozialistischen Gesellschaft gerichtet ist...

Andererseits ist die gesellschaftliche Arbeit im Sozialismus betriebliche Arbeit (betriebsindividuell verausgabte Arbeit), deren Verausgabung im einzelnen sich nach den jeweiligen betrieblichen Produktions- und Realisierungsbedingungen richtet und die als Arbeit verschiedener Betriebe ungleiche Arbeit ist...″

Gliederung

l. Zur Theorie der Warenproduktion und des Wertgesetzes in der politischen Ökonomie des Sozialismus
1.1. Warenproduktion und -zirkulation - Existenzbedingungen des Wertgesetzes
1.1.1. Ursachen und Notwendigkeit der Warenproduktion und des Wertgesetzes im Sozialismus
1.1.2. Inhalt und Charakter der Warenproduktion im Sozialismus
1.2. Rolle und Erfordernisse des Wertgesetzes im Sozialismus
1.2.1. Der Inhalt des Wertgesetzes und seine Rolle im Sozialismus
1.2.2. Das Wertgesetz und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem sozialistischen Markt
1.2.3. Die bewußte Ausnutzung des Wertgesetzes und der Wertkategorien durch die Leitung, Planung und ökonomische Stimulierung
1.3. Das Wertgesetz im System der ökonomischen Gesetze des Sozialismus
1.3.1. Die Wechselwirkung zwischen dem Wertgesetz und dem ökonomischen Grundgesetz des Sozialismus
1.3.2. Die Wechselwirkung zwischen dem Wertgesetz und dem Gesetz der planmäßigen proportionalen Entwicklung
1.3.3. Die aktive Rolle des Wertgesetzes bei der Entwicklung der sozialistischen Wirtschaft
1.4. Die Entwicklung der Lehre von der Warenproduktion und vom Wertgesetz im Sozialismus
1.5. Kritik der antimarxistischen Theorie über die Warenproduktion und das Wertgesetz im Sozialismus

2. Geld, Preis und Finanzen im Sozialismus
2.1. Das Wesen des Geldes und die objektiven Bedingungen der planmäßigen Gestaltung der Geldzirkulation im Sozialismus
2.2. Die Entwicklung-der Geldeinkommen, der Geldfonds und des Geldwertes als Ausdruck der planmäßigen Gestaltung der Währungsbeziehungen im Sozialismus
2.2.1. Die Wechselbezieh1mgen zwischen der Reproduktion des Nationaleinkommens und der stabilen Entwicklung der Geldeinkommen, der Geldfonds und des Geldwertes
2.2.2. Die Wechselbeziehungen zwischen der Reproduktion des Nationaleinkommens und der Entwicklung der Geldeinkommen
2.2.3. Die Wechselbeziehungen zwischen der Reproduktion des Nationaleinkommens und der Entwicklung der Geldfonds
2.2.4. Die Wechselbeziehungen zwischen der Reproduktion des Nationaleinkommens und der Entwicklung des Geldwertes 125
2.3. Die Ausnutzung der Geldfunktionen zur Einflußnahme auf den Nutzeffekt der Reproduktion und zur Sicherung stabiler Geldbeziehungen
2.4. Der Preis als Geldausdruck des Wertes und die planmäßige Ausnutzung der Preisfunktionen im Sozialismus
2.5. Die Finanzen als Geldkategorie und die planmäßige Ausnutzung ihrer Funktionen im Sozialismus

3. Wertgesetz und Wertkategorien bei der ökonomischen Stimulierung im Sozialismus
3.1. Wertgesetz und Wertkategorien in der Einheit von Planung und wirtschaftlicher Rechnungsführung
3.1.1. Wertgesetz und System der Leitung, Planung und ökonomischen Stimulierung
3.1.2. Wertgesetz und Wertkategorien in der zentralen staatlichen Planung
3.1.3. Wertgesetz und wirtschaftliche Rechnungsführung
3.1.4. Die spezifischen Aufgaben der finanziellen Planung und das System der zentralen Finanzbilanzen im volkswirtschaftlichen Planungsprozeß
3.2. Die ökonomische Stimulierung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, der Intensivierung der gesellschaftlichen Produktion und der Erhöhung ihrer Effektivität in den RGW-Ländern
3.3. Die Ausnutzung des Wertgesetzes bei der ökonomischen Stirnulierung der Produktionskollektive und der einzelnen Werktätigen
3.4. Die Differentialrente Im Sozialismus und die ökonomische Stimulierung unter den Bedingungen. des Wirkens rentenbildender Faktoren

4. Wertgesetz und Wertkategorien im Prozeß der sozialistischen ökonomischen Integration
4.1. Sozialistische ökonomische Integration und internationale Wirkungsbedingungen für das Wertgesetz und für die Wertkategorien
4.2. Internationale Werte
4.3. Das RGW-Preissystem
4.4. Die Valuta-, Finanz- und Kreditbeziehungen in der sozialistischen ökonomischen Integration


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