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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Aufsatz
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Referenz:
Logeay (2008): Deutliche Realeinkommensverluste für Arbeitnehmer
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=8658
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Deutliche Realeinkommensverluste für Arbeitnehmer
Untertitel:
Die neue Dimension eines Aufschwungs
in:
Jahr:
2008
H.:
8
pp.:
415-422
Deskribierung:
Inhalt:
Deutschlands Wirtschaft befindet sich seit 2005 in einem Konjunkturaufschwung, der bis in das Jahr 2008 hineinreicht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist bis zum Frühjahr 2008 um rund 9 % gestiegen, die Beschäftigung nahm um fast 3,5 % zu und die Zahl der Arbeitslosen ging um über 1 Mio. Personen zurück. Dies ist eine Entwicklung, die in den ersten elf Quartalen mit dem vorherigen Aufschwung zwischen 1998 und 2001 vergleichbar ist. Der derzeitige Aufschwung hält jedoch insgesamt länger an. Dennoch: Nach Presseberichten sind die meisten Menschen davon überzeugt, nicht an dem Aufschwung teilzuhaben. Warum ist das so? Hat sich die Lage der Mehrheit der Bevölkerung in dieser Zeit tatsächlich nicht verbessert? Wer hat dann aber profitiert? Eine Analyse des Aufschwungs liefert erste Antworten.

Die Fakten und Analysen dieses Beitrags wie auch die anderer Studien sind eindeutig: Es ist nicht nur ein mehrheitliches Gefühl der Bevölkerung, dass sie vom Aufschwung nicht profitiert. Es ist Realität. Trotz eines gut dreijährigen Konjunkturaufschwungs ist die reale Einkommenssituation vieler Haushalte heute schlechter als zuvor. Und dank der Reformen müssen sie heute auch mehr privat für das Alter und andere Lebensrisiken vorsorgen. Wer also hat vom Aufschwung profitiert? Nicht die Masse der Arbeitnehmer und nicht die Transfereinkommensbezieher. Wohl aber die Unternehmensvorstände, die Vermögensbesitzer und viele Selbstständige.


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