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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Aufsatz
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Referenz:
Goldberg (2009): Die historische Stellung
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=8425
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Die historische Stellung der gegenwärtigen Wirtschaftskrise
Untertitel:
Mehr Fragen als Antworten
in:
Jahr:
2009
Jg.:
20
H.:
78
pp.:
7-15
Deskribierung:
Inhalt:
"Die Frage ist: In welchem Verhältnis stehen der Wert der weltweiten Finanzvermögen in Form von Aktien, Kreditansprüchen und anderen Wertpapieren (fiktives Kapi-tal) zum Wert der dadurch repräsentierten Sachanlagen (wirkliches Kapital). Während diese Frage bezogen auf Einzelobjekte regelmäßig untersucht wird, wird sie für die Gesamtwirtschaft noch nicht einmal gestellt."

"Zu diesem Zweck muss der Wert der weltweiten Sachanlagen (= wirkliches Kapital) geschätzt werden. Da es dazu keine zuverlässige internationale Statistik gibt, kann hier nur eine ungefähre Annäherung ver-sucht werden, ausgehend vom bekannten Verhältnis zwischen privatem Anla-gevermögen einerseits und dem jährlichen Inlandsprodukt andererseits. Im Jahre 2007 lag diese Relation, hier als Kapitalproduktivität bezeichnet, in Deutschland bei 0,38, d.h. es war der Einsatz von 100 Wertteilen Sachvermö-gen notwendig, um 38 Teile Wertschöpfung (= Inlandsprodukt) zu erzeugen.6 Überträgt man dieses Verhältnis auf das weltweite Inlandsprodukt, vom IWF mit 54.585 Mrd. US-Dollar (2007) beziffert, dann errechnet sich ein weltwei-tes Sachanlagevermögen von 143 Billionen US-Dollar."

"Dieser Wert ist dem Finanzvermögen von 196 Billionen gegenüberzustellen. Daraus ergibt sich ein Verhältnis zwischen Finanzvermögen und Sachvermö-gen (von fiktivem zu wirklichem Kapital) von etwa 1,4:1. Der Wert des Fi-nanzvermögens, dem kein Sachvermögen entspricht, beträgt demnach 50 bis 60 Billionen US-Dollar, was um Dimensionen mehr ist als der Abschrei-bungsbedarfs der Banken, der vom IWF mit 4 Billionen beziffert wird."


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