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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Aufsatz
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Referenz:
Siegel (1980): Wertgesetz und Weltmarkt
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=3713
im Mehrwert & Co Archiv als:
Buch
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Wertgesetz und Weltmarkt
Untertitel:
Eine Kritik am Theorem der modifizierten Wirkungsweise des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt
in:
Jahr:
1980
H.:
21
pp.:
133-157
Deskribierung:
Inhalt:
Die neomarxistische These der Modifikation des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt durch die Umwandlung von nationaler in internationale Währung ist in ihrem logischen Kern falsch. Die These geht von der falschen Voraussetzung aus, daß Marx das Wertgesetz und das Gesetz der Produktionspreisbildung nur für den nationalen Markt entwickelt habe. Marx setzt aber den Weltmarkt voraus. Weiterhin ist es eine Fehlinterpretation der Marxschen Logik, wenn eine Marktwertbildung auf dem Weltmarkt unterstellt wird. Auch ohne Bildung der Durchschnittsprofitrate schwankt der Warenpreis um den Kostpreis plus den national unterschiedlichen Profit. Der Modifikationsthese liegt auch eine fehlerhafte Trennung von Produktivität und Intensität der Arbeit zugrunde; denn diese ist für die Wertbestimmung auf dem Weltmarkt irrelevant. Der zentrale Fehler der These liegt in dem Mißverständnis über den Charakter des Geldes. Der Währungswechsel hat keinen Einfluß auf das Wertgesetz, denn Geld ist nicht, wie unterstellt wird, Maß von Arbeitszeit, sondern selbst Ware und auch so in ihren Wert bestimmt. Den Weltmarkt logisch vorausgesetzt, gibt es keine nationalen Werte.


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