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Literatur zur Politischen Ökonomie
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Referenz:
Neusüß (1972): Imperialismus und Weltmarktbewegung des Kapitals
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=3564
im Mehrwert & Co Archiv als:
Buch; PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Imperialismus und Weltmarktbewegung des Kapitals
Untertitel:
Kritik der Leninschen Imperialismustheorie und Grundzüge einer Theorie des Verhältnisses zwischen den kapitalistischen Metropolen
Ort: Verl.:
Jahr:
1972
Faksimile:
Kleinbild
Deskribierung:
Inhalt:
Vorbemerkung

1. Der Erklärungswert der marxistischen Imperialismustheorien für die historische Entwicklung der Weltmarktbewegung des Kapitals seit dem zweiten Weltkrieg
1.1 Die klassische Imperialismustheorie als Revolutionstheorie des Proletariats in den Metropolen
1.2 Lenins Theorie vom Monopol als Grundlage seiner Imperialismustheorie
Exkurs zur Frage: Kapital als Raub- und Plünderungsverhältnis
1.3 Widersprüche in Lenins Monopolbegriff und seinem Begriff der imperialistischen Konkurrenz
1.4 Imperialismustheorie nach dem zweiten Weltkrieg als Theorie des revolutionären Befreiungskampfs der Völker der Dritten Welt
1.5 Die Entleerung der Leninschen Kategorien als revolutionäre Kampfbegriffe in der Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus
1.6 Der Widerspruch zwischen kapitalistischen und sozialistischen Ländern als Grundlage der Dogmatisierung der Leninschen Theorie
1.7 Zum Begriff der ungleichmäßigen Entwicklung als Schlüsselbegriff der Kapitalentwicklung auf Weltmarktebene in der Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus
1.8 Die Kategorie der ungleichmäßigen Entwicklung bei Lenin

2. Die Wirkungsweise des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt. Darstellung und Entfaltung der Marxschen Kategorien in Bezug auf die Analyse der Weltmarktbewegung des Kapitals
2.1 Zur wissenschaftlichen Methode der Analyse der Weltmarktbewegung des Kapitals
2.2 Funktion und Durchsetzung des Wertgesetzes
2.2.1 Der Begriff der gesellschaftlich notwendigen Arbeit
2.2.2 Austausch der Waren zu Werten und zu Produktionspreisen
2.2.3 Die Kategorie des Extramehrwerts
2.2.4 Zyklische Kapitalbewegung und Durchsetzung des Wertgesetzes
2.3 Die Modifikation der Durchsetzung des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt
2.3.1 Zur Rolle des Staates bei der Scheidung zwischen innerer Zirkulation und Weltmarkt
2.3.2 Tausch ungleicher Arbeitsquanta auf dem Weltmarkt
2.3.3 Modifikation des Wertgesetzes und Wechselkurse
2.3.4 Die Kapitalbewegung als Voraussetzung und Grundlage für die Heranbildung einer Durchschnittsprofitrate auf dem Weltmarkt
2.3.6 Modifikation der Durchsetzung des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt und Weltmarktkrise
2.3.7 Exkurs zur Darstellung des Problems der Weltmarktkrise in der marxistischen Theorie

Schlußbemerkung 203

Anhang I
Wechselkursänderungen unter dem System von Bretton-Woods als einem System festgelegter Wechselkurse
Anhang II
Die Tendenz zur Angleichung der Produktivkraft der Arbeit innerhalb des Blocks hochentwickelter kapitalistischer Staaten
Anhang III
Der Unterschied im Stand der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit und die Form der Weltmarktbewegung der nationalen Kapitale
Anhang IV
Zur Ungleichmäßigkeit der Entwicklung der Produktivkraft innerhalb der nationalen Kapitale, demonstriert am Verhältnis von Weltmarktpreisbewegung und inländischer Preisbewegung
Anhang V
Entwicklungen des Weltmarkts und säkulare Inflation

Literaturverzeichnis 239

Zur Kritik vgl. Neugebauer, Steffen: Kapitalismustheorie und Imperialismus. Politische und methodische Fragen an die westdeutsche Weltmarkt-Diskussion; in: Gesellschaft, 1976, H. 8/9, 1976, S. 197-246. Zusammenfassung der Kritik durch gesis:

"Die Untersuchung von Christel Neusüß 'Imperialismus und Weltmarktbewegung des Kapitals' ist in ihrem Selbstverständnis eine Kritik der Leninschen Imperialismustheorie und Kritik am Ökonomismus der II. und III. Internationale. Die Widersprüche, die Neusüß in ihrem Ansatz produziert, liegen nach Ansicht von Neugebauer in einem fehlerhaften Verständnis der marxistischen Methode und dem Marxschen Kapital, indem sie methodisch 'allgemein' und 'national' in der Identifizierung von 'Kapital im allgemeinen' und realem Gesamtkapital in eins setzt. Dadurch wird die Darstellung des kapitalistischen Weltsystems zu einer Summe von Nationalstaaten. Letztlich liegt bei ihr eine Identifikation von Real- und Erkenntnisobjekt vor. Dies spiegelt auch das zweite Paradox ihrer Untersuchung, daß der Nationalstaat nie zum Gegenstand ihrer Untersuchung wird. Die Rolle des Staates für die Weltmarktbewegung des Kapitals wird von ihr letztlich ökonomistisch gefaßt, indem sie den Staat in einem Ausdrucksverhältnis zur Ökonomie faßt. Dieses Fehlverständnis der marxistischen Theorie führt dazu, daß Neusüß letztlich den ökonomistischen Charakter der Imperialismustheorien nicht erfassen kann, da sie selbst dem Ökonomismus verfallen ist. Eine Theorie der Entwicklungstendenzen des internationalen kapitalistischen Systems erfordert eine radikale Transformation des Erkenntnisgegenstands selbst voraus, eine methodische Konzeption, die das Verhältnis von Ökonomie und Staat nicht als bloßes Ausdrucksverhältnis auffaßt. Die nationalen Staatsapparate müssen als eigenständige Gegenstände aufgefaßt werden, die Theorie muß von differenten gegeneinander verschiebbaren Ebenen ausgehen." http://www.gesis.org/sowiport/search/id/iz-solis-90002284


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