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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Internet-Beitrag
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Referenz:
Windolf (2014): Aufstieg und Auflösung der Deutschland AG
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=16134
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Aufstieg und Auflösung der Deutschland AG 1896-2010
Untertitel:
Unternehmensverflechtung in Deutschland, Frankreich und in den USA
Jahr:
2014
Quelle:
Deskribierung:
Inhalt:
Gliederung
1. Produktionsregime
2. Kartellgesetze
3. Hypothesen
4. Funktionen und Strukturen
5. Die Dichte des Netzwerks
6. Unternehmens-, Länder- und Perioden-Effekte
7. Banken im Netzwerk
8. Das Elite-Netzwerk: Von der Kohäsion zur Auflösung
9. Schlussbemerkung

Parallel zur Entstehung des Managerkapitalismus entwickelt sich im späten 19. Jahrhundert ein Netzwerk zwischen den großen Aktiengesellschaften, das von multiplen Direktoren geschaffen wird, die Positionen in mehreren Unternehmen haben (big linkers). Das Netzwerk bietet die Chance, Unternehmensstrategien zu koordinieren und die Mitglieder auf gemeinsame (ethische) Standards zu verpflichten. Die Struktur des Netzwerks (Dichte) wird im Zeitraum 1896-2010 für die Länder Deutschland, USA und Frankreich analysiert. In Deutschland ist die Netzwerkdichte während der Zwischenkriegszeit höher als in den anderen Ländern (16%). Zwischen 1995 und 2010 löst sich das Netzwerk in den drei Ländern auf; die Dichte sinkt auf unter 2%. Ursachen für die Auflösung: Die Aktiengesellschaften befinden sich mehrheitlich im Eigentum der institutionellen Investoren; die Banken haben sich aus dem Netzwerk zurückgezogen.
Anmerkung:
Eine etwas naive und verharmlosende Sicht der Netzwerkbildung. So lösen sich Klassen- und Machtstrukturen in Neigungen auf. Weder Kartelle noch heutige Großunternehmen entstehen aber wegen des Wunsches nach gemeinsamen ethischen Standards. Das ist weichgespülte und porentief gereinigte Geschichte mittels Soziologisierung.


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