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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Verfasser-/Urheberwerk
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Referenz:
Huber (2012): Monetäre Modernisierung
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=16056
im Mehrwert & Co Archiv als:
<nein>
Bestand:
beschaffen
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Monetäre Modernisierung
Untertitel:
Zur Zukunft der Geldordnung: Vollgeld und Monetative
Ort: Verl.:
Jahr:
2012
Aufl.:
3. überarb. u. erw. Aufl.
Anmerkung:
Weiterer Versuch, die Wurzel aller ökonomischen Übel im Geld zu finden und durch eine schlichte Geldreform alle Probleme zu lösen. Trotz dieser nicht gerechtfertigten Hoffnung weisen die Arbeiten der "Geldreformer" auf viele Schwachpunkt der kapitalistischen Produktionsweise hin, wenn sie auch nur das Geld- und Kreditwesen und diese auch nur politisch isoliert herausgreifen. In jedem Fall äußert sich in der Geld-Kredit-Kritik eine Bewegung, die durchaus politische Kraft entwickel könnte.
Faksimile:
Kleinbild
Deskribierung:
Inhalt:
Im letzten Vierteljahrhundert haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem. Schon seine Bezeichnung als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' weist darauf hin, dass die Geldordnung undurchsichtig und kaum kontrollierbar ist. Das verselbständigte Giralgeldregime der Banken erzeugt überschießende Geldmengen per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen, Krisenentstehung und allgemeine Überschuldung, letztlich vor allem die Überschuldung der Staatshaushalte auf Kosten der Allgemeinheit. In diesem Buch werden die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems dargelegt. Im Anschluss werden verschiedene Reformansätze behandelt, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Die spezialisierten Banken sollen den Zahlungsverkehr abwickeln und Aktivitäten in den Bereichen des Kunden-, Immobilien- und Anlagegeschäfts finanzieren, jedoch ohne dabei selbst Zahlungsmittel zu erzeugen. Daraus folgende Vorteile sind sicheres Geld, stabilere Preise und Kurse (keine Assetpreis-Inflation), verstetigte Konjunktur- und Börsenzyklen, ungeschmälerter Geldschöpfungsgewinn zugunsten der öffentlichen Hand sowie übergangshalber die buchstäblich einmalige Gelegenheit, die Staatsschuld weitgehend abzubauen. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. (Verlag)


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