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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Aufsatz
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Referenz:
Dörre (2011): Landnahme und die Grenzen kapitalistischer Dynamik
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=15789
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Landnahme und die Grenzen kapitalistischer Dynamik
Untertitel:
Eine Ideenskizze
in:
Jahr:
2011
Jg.:
22
H.:
4
pp.:
56-72
Anmerkung:
Mit der Landnahme-Metapher wird der Akkumulationsprozess und die Maßnahmen zur Bewältigung seiner Krisen als sich in Raum und Zeit verwirklichender Prozess beschrieben (wenn den Vertretern des Konzepts auch bisweilen die Ebenen der Analyse durcheinander geraten). Das ist nichts anderes als die von Marx für den tendenziellen Fall der Profitrate (s. Land, 2012) diskutierte Ausdehnung der Verwertungssphären in sozialer, politischer und räumlicher Hinsicht. Diesen konkreten Prozess auch konkret zu anlysieren ist eine wichtige Aufgabe der Sozialwissenschaften. Hier liegen die Verdienste des Landnahme-Ansatzes.

Allerdings begreifen die Vertreter des Konzepts (daher Rückgriff auf Luxemburg) die Ausdehnung der Verwertungssphären v.a. als "Marktausdehnung" und übersehen, dass für Marx die Marktausdehnung (Verdichtung des Weltmarkts) eben keine Veränderung der Zirkulation, sondern selbst ein durch und durch produktiver Akt ist (deshalb auf der anderen Seite ein zutiefst destruktuver Akt.)
Deskribierung:


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