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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Verfasser-/Urheberwerk
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Referenz:
Kreiß (2014): Geplanter Verschleiß
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=15779
im Mehrwert & Co Archiv als:
<nein>
Bestand:
beschaffen
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Geplanter Verschleiß
Untertitel:
Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt - und wie wir uns dagegen wehren können
Ort: Verl.:
Jahr:
2014
Faksimile:
Kleinbild
Deskribierung:
Inhalt:
Heute gekauft, morgen entsorgt Ob Drucker, Mobiltelefon oder TV-Gerät fast jeder von uns hat es schon erlebt, dass Produkte bereits kurz nach Ablauf der Garantie reif für den Müll sind. Eine Reparatur lohnt sich nicht oder ist gar nicht erst möglich. Kalkuliert und absichtlich sorgen die Hersteller dafür, dass ihre Produkte frühzeitig kaputt gehen, damit wir Verbraucher mehr konsumieren. Geplanter Verschleiß nennt sich dieses Massenphänomen, das sinnlose Müllberge produziert, enorme Ressourcen verschlingt und jeden Verbraucher etwa 110 Euro pro Monat kostet. Christian Kreiß setzt sich als erster Wissenschaftler systematisch mit der geplanten Verringerung der Produktlebenszeit auseinander und beweist: Weltweit arbeiten große Konzerne mit dieser Absatzstrategie. Geplanter Verschleiß ist tief in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem verankert und nur einer der Tricks von Großkonzernen, die im Dienste der Gewinnmaximierung für ihre Aktionäre Verbrauchertäuschung und Kundenbetrug in Kauf nehmen. Wenn wir das Phänomen an seiner Wurzel angehen wollen, müssen wir an tiefen gesellschaftlichen Fragen rütteln. Die Überwindung von geplantem Verschleiß und anderen Arten unnötiger Arbeit öffnet uns als Gesellschaft ungeahnte Freiheiten: Ohne nennenswerte Einbuße von materiellem Wohlstand müssten wir höchstens halb so viel arbeiten wie heute.


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