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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Aufsatz
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Referenz:
Grabka (2014): Anhaltend hohe Vermögensungleichheit
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=15769
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Anhaltend hohe Vermögensungleichheit in Deutschland
in:
Jahr:
2014
H.:
9
pp.:
151-164
Deskribierung:
Inhalt:
Fazit der Studie: "Zwischen 2007 und 2012 sind die individuellen Nettovermögen in Deutschland im Durchschnitt nach Angaben des SOEP nicht signifikant gestiegen. Die Vermögensungleichheit verbleibt mit einem Gini­Koeffizienten von 0,78 im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der privaten Absicherung für die Altersvorsorge ist die signifikante Zunahme der Zahl von Personen mit negativem Nettovermögen als problematisch anzusehen. Andererseits hat der Anteil der Personen, die private Versicherungen halten, seit 2002 signifikant zugenommen. Dies ist vermutlich auch auf die sogenannten Riesterverträge zurückzuführen. Der durchschnittliche Vermögenswert von privaten Versicherungen (einschließlich Bausparverträgen) belief sich 2012 aber nur auf knapp 19 000 Euro. Ob damit die Lücken in der Absicherung durch die Gesetzliche Rentenversicherung geschlossen werden können, bleibt fraglich. Das Nettovermögen ist in Ostdeutschland weiterhin deutlich niedriger als im Westteil des Landes. Dem vor allem bei Rentenneuzugängen ansteigenden Risiko der Altersarmut können insbesondere Ostdeutsche mit ihrem privaten Vermögen kaum begegnen." (S.164)


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