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Literatur zur Politischen Ökonomie
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Referenz:
Holloway (2010): Crack Capitalism
stabile URL:
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Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Crack Capitalism
Ort: Verl.:
Jahr:
2010
Anmerkung:
dt. "Kapitalismus aufbrechen" (Westfälisches Dampfboot 2010)
Infos zum Text:
 
Faksimile:
Kleinbild
Deskribierung:
Inhalt:
Wie erschaffen wir eine andere Welt? Indem wir den Kapitalismus aufbrechen: Risse erzeugen, Augenblicke und Räume des Widerstands, in denen wir das Recht auf eine andere Art zu handeln, geltend machen. Das ist, was wir jetzt schon tun – jeden Tag – überall.
John Holloways viel beachtetes Buch Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen entfachte eine weltweite Debatte über die wirkungsvollsten Methoden den Kapitalismus zu überwinden. Jetzt führt Holloway die Debatte mit dem Argument fort, die Hoffnung liege darin, dass der Kapitalismus bereits schwer angeschlagen und die Logik des gesellschaftlichen Zusammenhalts voller Risse sei.
Können aber die Risse den Zusammenbruch des Systems herbeiführen? Holloway sieht die Wirkmächtigkeit dieser Sprünge in ihrer allgemeinen Triebkraft gegen kapitalistische Lohnarbeit und für andere Tätigkeiten. Die Frage nach der Revolution ist nicht, wie der Kapitalismus endgültig zerstört werden kann, sondern, wie sich verhindern lässt, dass er immer wieder neu erschaffen wird, und wie an seine Stelle etwas vernünftiges Neues gesetzt werden kann.
In 33 übersichtlichen Thesen will Kapitalismus aufbrechen die Debatte zwischen kritischen TheoretikerInnen und den Aktivisten, die den Kapitalismus wirkungsvoll aufbrechen wollen, neu entzünden. (Verlag)

Erster Teil: Aufbrechen 9

I. Aufbrechen. Wir wollen brechen. Eine andere Welt schaffen Jetzt. Nichts könnte gewöhnlicher sein. Nichts selbstverständlicher Nichts einfacher. Nichts schwieriger 9
II. Unsere Methode ist das Aufbrechen 14
III. Es ist Zeit, die neue Sprache zu lernen, die Sprache eines neuen Kampfes 16

Zweiter Teil: Bruchstellen und Risse
Die Gegenpolitik der Menschenwürde 21
IV. Brüche beginnen mit einem Nein, aus dem eine Menschenwürde, ein Verneinen-und-Schaffen, erwächst 21
V. Ein Bruch ist die ganz gewöhnliche Schaffung eines Raumes oder eines Augenblicks, in dem wir auf einer anderen Art des Tätigseins bestehen 25
VI. Brüche brechen Dimensionen, und auch die Idee, dass es Dimensionen gebe 32
VII. Brüche sind Erkundungen einer Gegenpolitik der Menschenwürde 44

Dritter Teil: Brüche am Rande ihrer Unmöglichkeit 53
VIII. Die Menschenwürde ist unsere Waffe gegen eine Welt der Zerstörung 53
IX. Brüche krachen mit der kapitalistischen Gesellschaftssynthese zusammen 55
1. Unsere Brüche können von der Gallerte der kapitalistischen Gesellschaftssynthese aufgesogen werden 55
2. Brüche krachen mit dem Staat zusammen 58
3. Brüche krachen mit uns selbst zusammen 69
4. Brüche krachen mit der Herrschaft des Werts zusammen 71
X. Brüche gibt es nur am Rande der Unmöglichkeit, aber es gibt sie In Bewegung gibt es sie: Die Menschenwürde ist ein leichtfüßiger Tanz 77

Vierter Teil: Der Doppelcharakter der Arbeit 86
XI. Brüche sind die Revolte von einer Form des Handelns gegen eine andere: Sie sind die Revolte des Tätigseins gegen die Arbeit 86
XII. Wenn wir Tätigsein zu Arbeit abstrahieren, weben wir den Kapitalismus 90
XIII. Das Abstrahieren von Tätigsein zu Arbeit ist ein geschichtlicher Transformationsvorgang, der die kapitalistische Gesellschaftssynthese herstellt: ursprüngliche Akkumulation synthetisiert Gesellschaft zur kapitalistischen 104

Fünfter Teil: Abstrakte Arbeit: Die große Einhegung 110
XIV. Abstrakte Arbeit eignet sich unsere Körper an, unseren Geist, unseren Verstand 110
XV. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit schafft Personen, schafft Charaktermasken, schafft die Arbeiterklasse 114
XVI. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit schafft den männlichen Arbeiter und die Doppelförmigkeit der Sexualität 119
XVII. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit schafft die Natur als Objekt 125
XVIII. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit entäußert unser Handlungsvermögen, schafft Bürgerin und Bürger, schafft die Politik und den Staat 130
XIX. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit bedeutet die Homogenisierung der Zeit 135
XX. Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit stellt Totalität her 141
XXI. Die abstrakte Arbeit herrscht: Die Abstrahierung des Tätigseins zu Arbeit schafft eine kompakte, gesetzförmige Totalität, die auf der Ausbeutung von Arbeit beruht 146
XXII. Die Arbeiterbewegung ist die Bewegung der abstrakten Arbeit 152
1. In der marxistischen Tradition ist der Antagonismus zwischen nützlichem Tätigsein und abstrakter Arbeit beinahe verschwunden 152
2. Die theoretische Unterdrückung des Antagonismus zwischen nützlichem Tätigsein und abstrakter Arbeit ist ein Moment der praktischen Vorherrschaft der abstrakten Arbeit 156
3. Die Vorherrschaft der abstrakten Arbeit ist die Selbsteinkerkerung der Bewegung gegen das Kapital 159

Sechster Teil: Die Krise der Abstrakten Arbeit 164
XXIII. Der Vorgang der Abstraktion ist nicht nur eine Sache der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart 164
XXIV. Konkretes Tätigsein schäumt über aus dem Gehäuse der abstrakten Arbeit: es besteht in, gegen und über die abstrakte Arbeit hinaus 171
XXV. Tätigsein ist die Krise der abstrakten Arbeit 177
1. Tätigsein und abstrakte Arbeit stehen in einem ständigen Spannungsverhältnis 177
2. Die Spannung zwischen Tätigsein und abstrakter Arbeit ist aus sich heraus und grundsätzlich instabil 178
3. Die Krise des Kapitals ist das Aufbrechen des inheitscharakters der Arbeit: Dies ist die Krise, in der wir leben 180
4. Die Krise der abstrakten Arbeit ist auch die Krise ihrer Theorie 185
5. Die Krise der abstrakten Arbeit ist offen 190
XXVI. Das Tätigsein bricht durch die Arbeit hindurch und wirft uns in eine neue Welt des Kämpfens 196

Siebter Teil: Das Tätigsein gegen die Arbeit: Die Melodien der Revolution, die zwischen den Fugen spielt 201
XXVII. Tätigsein löst Totalität, gesellschaftliche Synthese und Wert auf 201
1. Tätigsein fließt aus dem Bestimmten, Besonderen nach draußen, gegen und über-hinaus 201
2. Tätigsein kehrt die Fließrichtung der Bestimmungen um 202
3. Die Totalität kann nicht von oben her genommen werden 203
4. Wir bewegen uns vom Bestimmten, Besonderen her, ohne aber in Mikropolitik zu verfallen 206
XXVIII. Tätigsein ist das Sich-Bewegen der mulier abscondita gegen die Charaktermasken. Wir sind die mulier abscondita 210
1. Aus der Latenz, aus dem Verborgenen, wird Revolution gemacht 210
2. Hinter der Charaktermaske steht die mulier abscondita 215
3. Wir sind das revolutionäre Subjekt: wir, die schizophren und verdrängt sind 218
XXIX. Tätigsein löst die Homogenisierung der Zeit auf 227
1. Die Uhrenzeit ist in der Krise - 227
2. Unsere Zeit bricht die Dauer auf 229
3. Unsere Zeit öffnet alle Augenblicke 234
4. Unser Kampf ist das Trachten nach äußerster Heftigkeit Die Revolution ist eher apokalyptisch als utopisch 237
5. Die Zeit des Tätigseins besteht aber nicht nur aus Augenblicken heftiger Exzesse, sondern auch aus den Zeiten geduldigen Herstellern 239
6. Die Zeit des Tätigseins bricht den Fortschritt auf; sie schlängelt sich 241
7. In der Zeit des Tätigseins leben wir jetzt schon die Welt, die noch nicht existiert. Dergestalt bestimmen wir, was zu tun ist; wir werden unsere eigene, unsere wirkliche Sonne 242

Achter Teil: Geburtszeit? 245
XXX. Wir sind die Produktivkräfte: Unsere Macht ist das Vermögen, tätig zu sein 245
XXXI. Wir sind die Krise des Kapitalismus, das unanständige Fehl-am-Platz-Sein und Überschäumen unseres Vermögens, tätig zu sein, das Hereinbrechen einer anderen Welt, vielleicht 249
XXXII. Hört auf, Kapitalismus zu machen 251
XXXIII. 261

(Nach der deutschen Ausgabe; http://www.gbv.de/dms/zbw/626090393.pdf)


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