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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Internet-Beitrag
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Referenz:
Pomboy (2002): The Great Bubble Transfer
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=13267
Fremd-URL (ohne Gewähr):
im Mehrwert & Co Archiv als:
PDF; Exc
aus dem Mehrwert & Co. Archiv:
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
The Great Bubble Transfer
Jahr:
04.2002
Quelle:
Deskribierung:
Anmerkung:
Diese aus Sicht einer Akteurin des Kapitalmarkts geschriebene Arbeit greift die Vorstellung wandernder Spekulationsblasen als notwendiger Erscheinung des gegenwärtigen Kapitalismus auf. Anschaulich geht es um die Verschiebung der Blase aus dem DotCom-Aktienmarkt in die Hypothekenblase. Mehr kann man wohl an praktisch-tätiger Erkenntnis nicht gewinnen. Aber das Konzept "wandernder Blasen" (das sind praktisch immer Vermögenswertblasen, asset bubbles) kann ohne eine entsprechend den veränderten Bedingungen angepasste Geldtheorie nicht wirklich genutzt werden. Das ist eine der bedeutenden marxistischen Baustellen. Dafür verspricht der Ansatz eine schlüssige Erklärung, wie es durch oberflächliche Maßnahmen immer wieder gelingt, die fallende Profitrate monetär zu stützen, ohne jedesmal in Inflation oder Deflation abzurutschen.

"The greatest ′Bubble Transfer′ in history", von dem Pomboy in 2002 spricht, hat sich in der Finanzkrise längst erneut vollzogen: Diesmal wandert die Blase vom Hypothekenmarkt zurück in den allgemeinen Aktienmarkt und in den Anleihemarkt, Mit jeder Wanderung werden höhere Anforderungen an die Geldbindungskraft der Blase gestellt. Mit jeder Wanderung nehmen die virtuellen Profite an Ausmaß zu.
s. Infos:


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