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Literatur zur Politischen Ökonomie
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1. Verfasser-/Urheberwerk
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Referenz:
Amin (2003): Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert
stabile URL:
www.pol-oek.de/objekt_start.fau?prj=poloeklit&zeig=11610
im Mehrwert & Co Archiv als:
Buch
Verf./Hrsg./KS:
Titel:
Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert
Untertitel:
Der in die Jahre gekommene Kapitalismus
Ort: Verl.:
Jahr:
2003
Faksimile:
Kleinbild
Deskribierung:
Inhalt:
I. Die politische Ökonomie des 20. Jahrhunderts
II. Werkzeuge für Analyse und Aktion
III. Die Neuformierung des Kapitalismus
IV. Der neue kollektive Imperialismus der Triade
V. Die Militarisierung des neuen kollektiven Imperialismus
VI. Der altersschwache Kapitalismus und das neue Weltchaos
VII. Grundlagen für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert

Anhänge
1. Die Herausforderungen der Moderne
2. Imaginärer Kapitalismus und real existierender Kapitalismus
3. Die destruktiven Dimensionen der kapitalistischen Akkumulation4. Das Paradigma der Entwicklung
5. Kulturalismus, Ethnizismus, kulturelle Widerstände
6. Der politische Islam
7. Vielfalt des Erbes und Vielfalt der Zukunftsentwürfe
Literatur

Amins Werk bietet Analysen und Rahmenorientierungen für alternative Anstrengungen, die in ein "nicht amerikanisches 21. Jahrhundert" als Auftakt einer "langen Transition zum Sozialismus" münden können.

Das gegenwärtig die Welt beherrschende System ist nicht ein mehr oder weniger anonymer, autonomer "Markt", der nach rein ökonomischen "Gesetzen" funktionierte. Es ist vielmehr der grob imperialistische, real existierende Kapitalismus, ein ebenso politisches wie ökonomisches System, das v.a. das Hegemoniestreben der Oligopole der USA realisiert. Dieser Führungskraft der Triade USA – EU – Japan haben sich die Spitzen der anderen Glieder fast bedingungslos untergeordnet. So soll einer Ordnung, die keinen nachhaltigen Aufschwung mehr zu erwarten hat, eine Weiterexistenz gesichert werden – nicht zuletzt mit der Gewalt weitaus überlegener Waffen.

Nach Samir Amin ist es höchste Zeit, die in aller Welt anwachsenden, aber noch zersplitterten Gegenströmungen zusammenzuführen. Wege und Mittel zu entsprechenden "Konvergenzen in der Vielfalt" zeichnen sich immer deutlicher ab. Der Blick aus der Dritten Welt lässt Gefahren wie Möglichkeiten für die heutige Menschheit schärfer hervortreten, als sie den manipulierten öffentlichen Meinungen im Norden erscheinen.

Auch die jüngste Schrift von Samir Amin geht aus seiner Arbeit für das Weltforum für Alternativen (FMA) hervor. Letzteres ist der eigentliche Inspirator der sozialen Weltbewegung für eine alternative Globalisierung, die in wenigen Jahren von der bescheidenen Pressekonferenz eines "Anderen Davos" über die Manifestationen in Seattle, Washington, Prag, Göteborg, Genua, zum Europäischen Sozialforum in Florenz und den Weltsozialforen von Porto Alegre geführt hat.

Der ägyptische Ökonom Samir Amin leitet das Afrika-Büro des Dritte-Welt-Forums in Dakar und das Weltforum für Alternativen (FMA). 1997 erschien von ihm bei VSA "Die Zukunft des Weltsystems. Herausforderungen der Globalisierung".


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